
Das beliebte italienische Restaurant in München.
Ziel
Gestaltung für ein modernes italienisches Restaurant mit klassischem Anspruch. Für das Münchner Restaurant Pasta e Basta entwickelten wir bei Marco ein umfassendes Designkonzept – von funktionalen Drucksachen wie Speise- und Getränkekarten bis hin zu Merchandise-Produkten für den Verkauf und die Gästebindung.
Realisierung
Das gestalterische Leitmotiv entstand aus der Architektur der Nudelsorten selbst – die linearen, gedrehten, gewölbten Strukturen von Pasta dienten uns als Inspiration für Typografie, Layout und grafische Details. Das Ergebnis: ein edles, modernes Erscheinungsbild, das den kulinarischen Anspruch des Hauses ebenso widerspiegelt wie dessen entspannte Gastlichkeit.
Die Materialien und Farben wurden bewusst klassisch gehalten – mit hochwertiger Haptik, dezenten Prägungen und einem klaren, zurückhaltenden Design. Pasta e Basta zeigt damit: gutes Essen beginnt bei der Gestaltung.


Story
Was als einzelner Gestaltungsauftrag begann, wurde zu einer jahrelangen gestalterischen Liaison. Pasta e Basta war einer der ersten gastronomischen Kunden, die Studio Marco nicht als bloßen Dienstleister verstanden, sondern als kreativen Partner auf Augenhöhe.
Es begann in Schwabing, wo wir gemeinsam mit der Gründerfamilie einen Ort erschufen, der mediterranes Lebensgefühl nicht folkloristisch, sondern zeitgenössisch interpretierte: klar, geometrisch, urban. Wir entwickelten großformatige Wandgestaltungen, die Architektur und Kulinarik in einen visuellen Dialog brachten. Diese wurden zur gestalterischen Basis für das, was später zum gesamten Corporate Design wurde.
Von da an wuchs das Projekt: Logo, Menügestaltung, Farbwelt, grafische Elemente, räumliche Interventionen – alles wurde Teil eines kohärenten Gesamterlebnisses.
Die kulinarische Qualität wurde auf Designniveau gespiegelt. Oder anders gesagt: Jede Gabel Pasta hatte eine visuelle Entsprechung.
Ein besonderes Kapitel dieser Partnerschaft war das temporäre Kulturcafé WEEK in der Amalienstraße:
Ein Ort für Lesungen, Musik, Ausstellungen – spontan, lebendig, immer mit einem Teller Pasta in Reichweite.
WEEK war ein Raumexperiment, ein kulturelles Statement – entstanden aus Vertrauen, Zeitgeist und Spielfreude.
Über die Jahre hinweg wuchs Pasta e Basta zu einem echten Fixpunkt der Münchner Gastronomielandschaft – besonders im Glockenbachviertel, wo die letzte, vielleicht schönste Version der Idee lebte: Ein Restaurant mit Haltung, mit Geschmack, mit Klarheit.
Pasta e Basta musste schließen, weil die Eigentümerstruktur des Gebäudes sich neu ausrichtet. Eine Brauerei hat andere Pläne. Räume verschwinden. Orte gehen verloren.
Doch das, was Pasta e Basta geschaffen hat, bleibt.
Nicht nur in Bildern oder Logos – sondern in Köpfen und Herzen.
Als Beispiel dafür, was passiert, wenn Design, Gastronomie und Kultur zusammenspielen. Wenn Menschen Räume schaffen, die mehr sind als bloße Konsumzonen.
Wir von Studio Marco glauben:
Ideen wie Pasta e Basta braucht München.
Mehr denn je.
Und wer weiß – vielleicht ist die Geschichte noch nicht zu Ende.
Denn gute Ideen finden neue Räume.
So wie guter Geschmack immer einen Platz hat.
